Was sind eigentlich Schülerläden?

Schülerläden sind kleine Horte für Grundschulkinder die von gemeinnützigen Vereinen getragen werden, in denen sich die Eltern und oftmals auch die Erzieherinnen und Erzieher zusammengeschlossen haben. Diese Einrichtungen sind in der Regel selbstverwaltet. Durchschnittlich werden 20-30 Kinder pro Schülerladen betreut. Oft werden ehemalige Ladenräume genutzt, deshalb die Bezeichnung "Laden" . Besonders in Berlin werden Grundschulkinder seit vielen Jahren auf diese Weise betreut.  Eltern und Erzieher erledigen alle anfallenden Aufgaben in Eigenregie. In der Regel werden Verwaltung und Instandhaltung ehrenamtlich erledigt. Teilbereiche werden aber auch mancherorts  ausgelagert; so z.B die Buchführung. Für das Kochen, das Putzen und zur Krankheitsvertretung existieren vielfältige Modelle, in jedem Schülerladen gibt es andere gewachsene Strukturen. Welche Aufgaben Eltern, Erzieher und sonstige Mitarbeiter erledigen, ist von Laden zu Laden verschieden. Gemeinsames Ziel aller ist eine individuellere Betreuung der Kinder, die eine große Flexibilität und Vielfalt bietet.


Schülerläden bieten mehr:

-  Betreuung in kleinen Gruppen
Integration von Kindern mit Behinderungen
-  frisch zubereitete, vollwertige Mittagsmahlzeiten
-  vielfältige Angebote zur Freizeitgestaltung
Schulwegbetreuung
-  Wege- und Verkehrstraining
-  individuelle Betreuung der Hausaufgaben
Ferienbetreuung und Schülerladenreisen
-  demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten für Kinder, Eltern , Erzieher
-  Elterngespräche
-  Austausch der Schülerläden untereinander:
   Schwimmen , Kino, gegenseitige Besuche, Feste, Wettkämpfe
Zusammenarbeit mit der Reinhardswald-Grundschule 
   
in pädagogischen Fragen: Eltern-Lehrer- Erzieher-Gespräche
   Teilnahme an Gremienarbeit und Konferenzen, 
   bei der Planung der Schülerladenbelegung
   bei Projekten und Festen

 

nach oben